Der Fassadenpreis zeichnet die Eigentümerinnen und Eigentümer aus, die die Fassaden ihrer historischen Gebäude durch vorbildliche Renovierungs- und Gestaltungsmaßnahmen wieder in „neuem altem“ Glanz erstrahlen lassen und damit das unverkennbare Münchner Stadtbild bewahren.

Mit dem denkmalgeschützten Objekt Franz-Joseph-Straße 14 in 80801 München nimmt Fries & Co. am Fassadenwettbewerb in München teil.

Erbauungsjahr: 1897
Architekt: Heinrich Neumann
„Erbaut 1897 als herrschaftliches Mietshaus von dem Besitzer, dem Baumeister Heinrich Neumann, der etwa zeitgleich das wahrscheinlich sehr ähnliche, heute zerstörte Haus Nr. 16 erbaute. Typisch für den in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts in der Schwabinger Wohnhausarchitektur gepflegten Neubarock; …“
(Zitat aus: Heinrich Habel, Klaus Merten, Michael Petzet, Siegfried von Quast: Münchener Fassaden. Bürgerhäuser des Historismus und des Jugendstils. Prestel Verlag München 1974, Objekt-Nr. 107.)

Kurzbeschreibung: Fünfgeschossige siebenachsige Doppelerkerfassade. Der Mittelrisalit nimmt linksseitig die rundbogige Tordurchfahrt auf. Insgesamt reiche Gliederung mit neubarocken Elementen. Stuckdekor am Mittelrisalit und an den Fenstergesimsen. An den Balkonen und Brüstungen der seitlichen doppelachsigen Erker aufwendige schmiedeeiserne Arbeiten. Das oberste Stockwerk ist nach Kriegsbeschädigung schlicht ergänzt.

Maßnahmen nach Kauf des Objektes (2017/ 2018):
- Neue helle Farbgestaltung der Fassade in Absprache mit der Denkmalbehörde der Stadt München, Verputz, Neuanstrich (vorher: grüner Farbton).
- Neue, stilistisch dem historischen Zustand angenäherte Holzfenster und Rollläden (vorher: Kunststofffenster aus einer früheren Renovierung).
- Aufwendige, teils ex situ ausgeführte Restaurierung der historischen schmiedeeisernen Arbeiten an den Balkonen und Brüstungen (vorher: stark verwittert und von Rost zersetzt).
- Neue Kupferbleche an sämtlichen Simsen
- Sanierung der Balkone, Bodenplatten, Geländer

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